Wohngeld

Das Wohngeld dient der wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens, welches auf Antrag gewährt werden kann. Es handelt sich um einen staatlichen Zuschuss zu den Kosten für selbst genutzten Wohnraum.

Den Zuschuss gibt es als

  • Mietzuschuss für Mieter einer Wohnung
  • Mietzuschuss für Bewohner in Heimen
  • Lastenzuschuss für den Eigentümer eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung.

Empfänger bestimmter Sozialleistungen (sog. Transferleistungen, wie z.B. Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) sind vom Wohngeld ausgeschlossen, da ihre angemessenen Unterkunftskosten bereits im Rahmen der jeweiligen Sozialleistung berücksichtigt werden.

Eine Ausnahme bildet das sogenannte „Kinderwohngeld“. In diesen Fällen können im Haushalt lebende Kinder mit eigenem Einkommen (Unterhalt, Ausbildungsgeld) im Transferleistungshaushalt einen Anspruch auf Wohngeld haben. Auszubildende mit eigenen Haushalt/Wohnraum müssen vorrangig einen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) oder Bundessausbildungsförderung (BAföG) prüfen lassen und nachweisen.

Bei getrennt lebenden Elternteilen ist eine vorherige Prüfung des Unterhalts/Unterhaltsvorschuss für die im Haushalt lebenden Kinder, von einer öffentlichen anerkannten Stelle wie Jugendamt, Anwalt oder andere zwingend erforderlich.

Das entsprechende Antragsformular auf Wohngeld ist im Original einzureichen. Bei weiteren Rückfragen wenden Sie sich bitte an die nachfolgenden zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter.

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