Infrastrukturmaßnahmen an Rad- und Wanderwegen

 

2021 erfolgte der Ausbau eines weiteren Abschnittes des Ilmtal-Radwegs. Zwischen der Gemeinde Mattstedt und der Siedlung Poche westlich der B 87 verlief der Radweg zuvor auf schmalen Betonspurbahnen mit unbefestigter Mittelspur. Der Weg wurde parallel von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt, sodass der Abschnitt hinsichtlich des Fahrkomforts und der Sicherheit, insbesondere für Fahrräder mit Radanhängern, stark beeinträchtigt war. Der Ausbau erfolgte auf einer Länge von ca. 755 m mit einer Regelausbaubreite von 2,50 m in Asphaltbauweise - mit beidseitigen Banketten von je 0,50 m Breite. 

Diese Maßnahme wurde durch die Thüringer Aufbaubank als Fördermittelgeber unterstützt.

 

 

Der Kreis Weimarer Land konnte im Jahr 2020 den bituminösen Ausbau des Radfernweges Thüringer Städtekette zwischen Mellingen und Lehnstedt realisieren.

Die Notwendigkeit eines Ausbaues ergab sich aus der geringen Fahrbahnbreite, der kurvenreichen und zwischen Mellingen und Lehnstedt sehr unübersichtlichen Kreisstraße K 306 sowie des insgesamt sehr hohen Verkehrsaufkommens als Zubringer zu den Bundesstraßen 7 und 87 sowie der Bundesautobahn 4. Der Ausbau des umverlegten Streckenabschnittes erfolgte auf einer Länge von ca. 1.835 m zwischen dem Gewerbegebiet Mellingen am Hammerstedter Weg vor der Bahnunterführung bis kurz vor der Ortslage Lehnstedt hinter der Bahnunterführung mit einer Breite von 2,50 m bis 3,50 m.

Als Fördermittelgeber konnte das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum und die Thüringer Aufbaubank gewonnen werden.

Ausbau Ilmtal-Radweg zwischen Wickerstedt und Eberstedt

Zur weiteren Erhöhung der Qualitätsstandards und zur Verbesserung der Sicherheit der Radfahrer wurde - auch mit Blick auf die im Jahr 2020 anstehende Nachzertifizierung - eine weitere infrastrukturelle Maßnahme am überregionalen und touristisch bedeutsamen Ilmtal-Radweg realisiert.

Der Abschnitt zwischen den Ortschaften Wickerstedt und Eberstedt führt über einen ländlichen Weg. Der Zustand der Oberfläche (alte abgängige Plattenbeläge) wurde als nicht ausreichend eingestuft. Darüber hinaus wurde die Sicherheit der Radfahrer durch den landwirtschaftlichen Begegnungsverkehr stark beeinträchtigt.

Die Maßnahme wurde im Vorfeld mit den beteiligten Kommunen Stadt Bad Sulza (zuständig für die Gemeinde Wickerstedt), der Gemeinde Eberstedt, dem Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum Gotha, der zuständigen Naturschutzbehörde sowie dem beteiligten Planungsbüro einvernehmlich abgestimmt.

Die Ausbaumaßnahme wurde mit Fördermitteln des Thüringer Landesamtes für Landwirtschaft und Ländlichen Raum sowie der Thüringer Aufbaubank von März bis Juni 2019 umgesetzt.

Der Weg wurde als ländlicher Weg mit Mehrfachnutzung als Radweg auf der vorhandenen Wegetrasse in einer Breite von 3,50 m (mit beidseitigen Banketten von je 0,75 m) auf einer Länge von 1.394 m ausgebaut.

Beteiligte Unternehmen:

Wegebau: Firma TSI GmbH & Co. KG Apfelstädt aus 99192 Nesse-Apfelstädt
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme: Bestandteil der Gesamtbeauftragung der Firma TSI GmbH & Co. KG Apfelstädt
Objektplanung und Bauüberwachung: Planungsbüro Helk, Schulz & Dr. Prabel Ingenieurgesellschaft mbH aus 99441 Mellingen

Der Publizitätsnachweis zur Sichtbarmachung der Beteiligung des Bundes, des Freistaates Thüringen und der Europäischen Union durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gemäß den Regelungen für Zuwendungen erfolgt mit dieser Veröffentlichung über das Internetportal des Kreises Weimarer.

 

2018 erfolgte der bituminöse Ausbau des Ilmtal-Radweges zwischen der Ilmbrücke und dem Strohhaus (Siedlung nach Oberroßla) in Oßmannstedt. Zuvor war dieser Wegbereich mit einer sandgeschlämmten Schotterdecke aus Kalkstein befestigt. Bei Regen weichte diese sehr stark auf und wurde rutschig und schmierig. Stellenweise bildeten sich Spurrinnen, die eine Gefahrenstelle für die Radwegnutzer darstellte. Der gesamte Wegeabschnitt hat eine Länge von ca.190 m und eine Breite von 2,50 m. Als Oberfläche wurde eine Asphalttragdeckschicht eingebaut. Ilmseitig erfolgte zusätzlich der Einbau eines 1,30 m hohen Stahlgeländers mit Hand- und Knielauf.

Im gleichen Atemzug wurde die bestehende Radbrücke über die Ilm saniert. Für die Einfeld - Balkenbrücke in Stahlbauweise wurden zuvor Einschränkungen bei der Verkehrssicherheit, Standfestigkeit und Dauerhaftigkeit festgestellt, die einen dringenden Handlungsbedarf erforderlich machten. An der Brücke wurden umfangreiche Arbeiten am Überbau, Brückenbelag, Rahmen und Geländer durchgeführt.

Die zwei Bauprojekte konnten mit Fördermitteln der Thüringer Aufbaubank umgesetzt werden.

 

2017 wurde ein ca. 1.310 m langer Abschnitt vom Dreiteichsgrund in Bad Berka bis zum Bahnübergang Richtung München bituminös ausgebaut. Auf Grund der unterschiedlichen Nutzung erfolgte die Maßnahme in 2 Ausbaubreiten. Auf einer Länge von ca. 100 m wurde der Radweg in einer Breite von 3,50 m für die Nutzung von Forstfahrzeugen, die restliche Strecke nur als Radweg, 2,50 m breit und zuzüglich einem beidseitigen Bankett ausgebaut. 

Die Baumaßnahme konnte mit Fördermitteln von der Thüringer Aufbaubank umgesetzt werden.

 

Der Kreis Weimarer Land konnte im Jahr 2017 den bituminösen Ausbau des Ilmtal-Radweges zwischen dem Sportplatz in Tannroda und dem bereits ausgebauten Teilstück Ziegeleiweg umsetzen. Es handelte sich um einen insgesamt ca. 475 m langen, zuvor unbefestigten Abschnitt in der Gemarkung Tannroda. Der Ausbau erfolgte aufgrund der Lage in einem parkähnlichen Gelände in nur 2,00 m Breite als reiner Geh- und Radweg mit je 0,25 breiten Banketten.

Die Baumaßnahme konnte mit Fördermitteln der Thüringer Aufbaubank umgesetzt werden.

 

Der Kreis Weimarer Land realisierte im Jahr 2016 den bituminösen Ausbau des Ilmtal-Radweges zwischen Hetschburg und Buchfart. Der 450 m lange, zuvor mit Betonspurbahnen und unbefestigten Zwischenräumen versehene, Abschnitt war teilweise stark ausgefahren und nach Regen mit Pfützen bedeckt, sodass für Radfahrer mit Kinderanhängern eine Befahrung fast unmöglich war. Der Weg wurde auf einer Breite von 2,50 m mit einer bituminösen Asphalttragdeckschicht versehen.

Die Thüringer Aufbaubank konnte als Fördermittelgeber gewonnen werden.

 

Der Ilmtal-Radweg wurde 2016 auf einem 85 m langen Zwischenstück bituminös ausgebaut. Die zuvor mit einer Schotterdecke befestigte Verbindung von der Radbrücke aus Richtung Ludwig-Jahn-Platz kommend und der mit Betonpflaster befestigten Straße „Schloßhof“stellte bei feuchter Witterung und Laubbefall eine Gefährdung der Radfahrer  durch Glätte dar. Aus diesem Grund wurde der Abschnitt als 2 m breiter Geh- und Radweg in Asphalt ausgebaut.

Die Baumaßnahme wurde mit Fördermitteln von der Thüringer Aufbaubank unterstützt.

 

Nachdem im Jahr 2014 der Ilmtal-Radweg ab Ortsausgang Oettern bis zum Campingplatz von der kurvenreichen und vielbefahrenen Kreisstraße 511 auf ein ausgebautes Teilstück verlegt wurde, folgte im Jahr 2015 der 2. Ausbauabschnitt. Vom Campingplatz durch ein Waldstück in Richtung Buchfart erfolgte der Ausbau auf einer Länge von ca. 1.195 m mit einer Breite zwischen 2,00 m und 3,00 m. Entlang des neuen Weges wurden 2 Sitzgruppen aufgestellt, eine Absturzsicherung installiert sowie Papierkörbe und Fahrradständer ergänzt.

Die Thüringer Aufbaubank konnte als Fördermittelgeber gewonnen werden.

 

 

Der Ilmtal-Radweg verlief bis 2014 auf der kurvenreichen und vielbefahrenen Kreisstraße 511. Radfahrer und zahlreiche Familien mit Kindern waren ständigen Gefahren ausgesetzt, da der tägliche Haupt- und Berufsverkehr über diese Straße verläuft.
Zur dringenden Verbesserung der Verkehrssicherheit entschied sich der Landkreis im Jahr 2014 für eine Umverlegung auf ein 640 m langes neu asphaltiertes Teilstück von Oettern über einen vorhandenen Weg bis zum Campingplatz, der durch diese Maßnahme besser an den Ilmtal-Radweg angeschlossen werden konnte.

 

Der Kreis Weimarer Land setzte im Jahr 2014 die Verbreiterung des Ilmtal-Radweges zwischen der Fußgängerbrücke in Hetschburg bis zur K 511 um.

Der damalige vorhandene asphaltierte Radweg entsprach nicht der empfohlenen Breite für außerorts verlaufende Radwege von 2,50 m. Da der Abschnitt ein Teilstück mit ca. 25%
Längsgefälle beinhaltet, stellte der damalige Ausbauzustand zusätzlich ein Sicherheitsrisiko dar. Durch die Verbreiterung des Radweges von 1,50 m auf 2,50 m wurde die Sicherheit für Radfahrer deutlich erhöht. Der Abschnitt erfolgte auf einer Länge von 360 m.

Als Fördermittelgeber konnte die Thüringer Aufbaubank gewonnen werden.

 

2013 wurde ein weiterer Abschnitt des Ilmtal-Radweges ausgebaut. Vom östlichen Ortsrand Zottelstedts bis zum Ortsrand von Mattstedt erfolgte der Ausbau auf einer Länge von 570 m mit 2,00 m Breite als reiner Geh- und Radweg in bituminöser Bauweise.

Die Fördermittel wurden von der Thüringer Aufbaubank bereitgestellt.

 

Der Kreis Weimarer Land hat 2013 den Ausbau eines weiteren Abschnitts der Thüringer Städtekette umgesetzt. Im ersten Abschnitt (Ortsgrenze Großschwabhausen - Str. "An der Hasel" bis Höhe Bahndurchführung) erfolgte der Ausbau auf einer Länge von 720 m als Radweg mit landwirtschaftlicher Nutzung in 3,00 m Breite zuzüglich 0,50 m breiter
Bankette. Der 2. Abschnitt mit einer Länge von ca. 810 m wurde als reiner Rad- und Gehweg in 2,50 m Breite zuzüglich beidseitiger 0,50 m Bankette ausgebaut.

Die Thüringer Aufbaubank und dem damaligen Amt für Landentwicklung und Flurneuordung in Gotha konnten als Fördermittelgeber gewonnen werden.

 

In einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bad Berka, der Verwaltungsgemeinschaft Kranichfeld und dem Kreis Weimarer Land wurde in Fortführung des bereits 2011 fertiggestellten Radweges von Bad Berka bis Tiefengruben ein weiterer Abschnitt bis Tonndorf als ländlicher Weg bzw. Radweg ausgebaut.
Durch die neue Wegeführung entlang des Waldrandes vorbei am Schloß Tonndorf wurde auch ein entscheidender Beitrag für die Verkehrssicherheit der Radtouristen abseits der Kreisstraße geschaffen. Mit diesem Ausbau wurde die letzte Lücke zwischen dem Ilmtal-Radweg von der Kurstadt Bad Berka bis zum Anschluss Nauendorf auf die Querverbindung Kranichfeld nach Erfurt und anderen Fernradwegen sowie die Anbindung an den Freizeitpark Stausee Hohenfelden geschlossen.

Die Fördermittel wurden vom Straßenbauamt Mittelthüringen sowie dem damaligen Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha bereitgestellt.

 

Der Ilmtal-Radweg wurde 2011 erstmals vom ADFC für einen Zeitraum von 3 Jahren als erster Weg in Thüringen mit 4 Sternen ausgezeichnet. Um die Attraktivität des Radtourismus und des Ilmtal-Radweges weiter zu verbessern und den Anforderungen gerecht zu werden, wurden in Vorbereitung der Nachzertifizierung 2014 am gesamten Ilmtal-Radweg und an bestimmten Knotenpunkten von Spangenverbindungen zusätzliche Informationstafeln aufgestellt.

Bei der Gestaltung der Infotafeln wurde das neue Layout der Familienmarke Thüringen angewandt. Alle Tafeln haben nach den „Gestaltungshinweisen für Informationen an Radfernwegen in Thüringen“ ein einheitliches Design. Sie enthalten Radweginformationen, touristische Highlights, Höhenprofilangaben und die Darstellung der Spangenverbindungen zu anderen Radwegen.
Insgesamt wurden im Ilm-Kreis, der Stadt Weimar und im Weimarer Land 27 Informationstafeln aufgestellt.

Gefördert wurde dieses Projekt durch die Thüringer Aufbaubank.

 

In Vorbereitung der Lutherdekade zum Jubiläum „500 Jahre Reformation“ 2017 wurde in Thüringen der Lutherweg initiiert. Der 850 km lange Wanderweg beteiligt und verbindet 21 Lutherstädte in Thüringen und besitzt Anknüpfungspunkte zum damals bereits bestehenden Lutherweg in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Hessen.
Im Kreis Weimarer Land liegt der Lutherweg auf der sogenannten Südschlaufe und führt in östlicher Richtung nach Jena und in westlicher Richtung durch Weimar nach Erfurt.
Im Rahmen des thüringenweiten Projektes wurde die Beschilderung des Lutherweges nach einer einheitlichen „Gestaltungsrichtlinie zur Markierung und Beschilderung am Lutherweg“ im Jahr 2012/2013 vorgenommen. Darüber hinaus wurden in einigen Orten Informationstafeln installiert.

Fördermittel zur Umsetzung des Projektes wurden durch die Thüringer Aufbaubank bereitgestellt.

- Standort Hauptwegweiser Apolda Schötener Promenade -

 

Um den Radtouristen auf der Route zwischen Erfurt und Weimar auf der Thüringer Städtekette eine Alternative zur viel befahrenen öffentliche Straßen zu bieten, konnte ein neuer Radwirtschaftsweg zwischen Wallichen und Niederzimmern im Jahr 2012 realisiert werden. Das neue Teilstück wurde auf einer Länge von 1.100 m mit Asphalt ausgebaut.

Die Baumaßnahme konnte mit Fördermitteln von der Thüringer Aufbaubank und dem damaligen Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung umgesetzt werden.

 

2012 wurde die Instandsetzung der Ilmtal-Brücke in Hetschburg zur Verbesserung der Verkehrssicherheit abgeschlossen. Die Oberfläche sowie die Stahlträger waren durch Witterungseinflüsse und Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Maßnahme wurde mit Hilfe von Fördermitteln durch die Thüringer Aufbaubank gefördert.

 

Der Kreis Weimarer Land hat den bituminösen Ausbau des Ilmtal-Radweges auf dem Abschnitt zwischen den Ortsausgang Tannoroda und der Pulvermühle im Jahr 2011 realisiert. Der Zustand des Weges war aufgrund großer Schlaglöcher und Ausspülungen stark beeinträchtigt. Die Gesamtlänge des neuen Asphaltabschnittes beträgt ca. 235 m. Der Weg wurde in einer Breite von 2,50 m mit beidseitigem Bankett von je 0,50 m ausgebaut.

Die Baumaßnahme wurde mit Hilfe von Fördermitteln der Thüringer Aufbaubank umgesetzt.

 

Zur Verbesserung der Infrastruktur für den Fahrradtourismus und der Erhöhung der Verkehrssicherheit für den Radverkehr wurde im Jahr 2010 eine neue Holzbrücke am Ilmtal-Radweg im Park Kromsdorf erneuert. Die Oberfläche und das Geländer waren durch Witterungseinflüsse stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Maßnahme konnte mit Fördermitteln von der Thüringer Aufbaubank umgesetzt werden.