Soziales/ Gesundheit > Gesundheitsamt > COVID-19

Das Gesundheitsamt informiert über COVID-19 (Coronavirus)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger des Weimarer Landes,
 

die Fallzahl von COVID-19 steigt in Deutschland weiter stark an. Auch in Thüringen und im Weimarer Land gibt es bestätigte Fälle.
 

     - Patienten mit Vorerkrankung
     - Patienten mit einem geschwächten Immunsystem

 

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?
Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden.
Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome, d. h. Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

 

Welche Verhaltensempfehlungen sollten zum Schutz vor COVID-19 im Alltag beachtet werden?

Meiden Sie auch den Besuch von Großveranstaltungen oder Orten mit großen
  Menschenansammlungen (z.B. Sportveranstaltungen, Schwimmbäder, Einkaufs-
  zentren, Theater, Clubs, Konzerte, etc.).

Besuchen Sie öffentliche Einrichtungen nur, soweit es unbedingt erforderlich ist
  (z.B. Ämter, Verwaltungen, Behörden).

Vermeiden Sie möglichst Besuche in Gaststätten, Cafés, Restaurants und
  verschieben Sie nach Möglichkeit auch größere private Feiern und halten Sie
  ansonsten die Hygieneregeln konsequent ein.

Kaufen Sie nicht zu Stoßzeiten ein, sondern dann, wenn die Geschäfte oder
  Apotheken weniger voll sind oder nutzen Sie Abhol- und Lieferservices.

Helfen Sie denen, die Hilfe benötigen! Versorgen Sie ältere, hochbetagte
  oder chronisch kranke Angehörige oder Nachbarn und alleinstehende und
  hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.

Auch weiterhin gilt: Halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln und waschen
  Sie sich regelmäßig die Hände.

 

Was ist bei einem  Verdacht auf eine Erkrankung mit COVID-19 zu tun?

Haben Sie den Verdacht sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, rufen Sie
bitte Ihren Hausarzt an, um die weitere Diagnostik ambulant zu planen. Sollte dieser
nicht verfügbar sein, melden Sie sich bitte beim Kassenärztlichen Notfalldienst unter
der Nummer 116 117.

Ein begründetere Verdachtsfall besteht, wenn Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu
einem nachweislich an COVID-19 Erkrankten hatten oder in einem Risikogebiet waren
UND Atemwegs-Symptomatik (Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber) haben.

Risikogebiete sind mit Stand 07.04.2020 folgende:

-  Ägypten: ganzes Land

-  Frankreich: ganzes Land

Iran: ganzes Land

Italien: ganzes Land

-  Österreich: ganzes Land

-  Schweiz: ganzes Land
-  Spanien: ganzes Land

Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

USA: ganzes Land

-  Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland: ganzes Land

 

Die Einschätzung der Risikogebiete kann sich allerdings schnell ändern. Unter folgendem Link finden Sie die aktuelle Einschätzung des Robert-Koch-Instituts:

www.rki.de/covid-19-risikogebiete

 

Hinweis für Reiserückkehrer aus Risikogebieten:

- Bitte beachten Sie hierfür die Allgemeinverfügung für Reiserückkehrer.

 

Hinweis zu Veranstaltungen:

- Bitte beachten sie auch hierfür die Allgemeinverfügung zu Veranstaltungen.

 

Kinderbetreuung

Eine Notbetreuung wird durch das Land Thüringen organisiert. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

Es werden nur Kinder aufgenommen, deren beide Eltern (oder allein erziehungsberechtigter
   Elternteil) in folgenden Bereichen beschäftigt sind:

     o   im Gesundheitswesen (Arztpraxen, Krankenhäuser, Testlabore, Krankentransporte, Apotheken,
          Gesundheitsämter und ähnliche);

     o   im Pflegebereich (Alten- oder Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Betreuung von Menschen
          mit Behinderungen und ähnliche);

     o   in der Herstellung von medizinischen oder pflegerischen Produkten;

     o   in Behörden, die für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständig sind (Polizei, Feuerwehr
          und ähnliche);

     o   im Bereich des Katastrophenschutzes (Technisches Hilfswerk und ähnliche);

     o   Im Einzelfall können in die Notbetreuung auch Kinder aufgenommen werden, deren Eltern
          in Bereichen von vergleichbarer Bedeutung für die medizinische Versorgung oder die öffentliche
          Sicherheit und Ordnung. Ausnahmen sind im Einzelfall auch möglich für Bereiche von zentraler
          Bedeutung für die Versorgung der Bevölkerung mit notwendigen Gütern oder Diensten. Über
          diese Einzelfälle entscheidet die Leitung der Schule oder Kindertageseinrichtung.

- Es werden nur Krippen-, Kindergarten- und Schulkinder bis zur Jahrgangsstufe 6 betreut. 
  Ältere Kinder können an der Notbetreuung nicht teilnehmen.

- Es werden nur Kinder betreut, bei denen beide Elternteile oder der allein erziehungsberechtigte
  Elternteil in einer sog. kritischen Infrastruktur arbeiten. Erfüllt nur ein Elternteil diese
  Voraussetzungen, kann das Kind nicht an der Notbetreuung teilnehmen.

- Kinder werden nur betreut, wenn die Eltern glaubhaft erklären, dass eine anderweitige Betreuung
  nicht möglich ist.

- Die seit vergangenem Freitag geltenden Betretensverbote an Schulen und Kitas gelten auch für die
  Notbetreuung fort.

 

Entschädigung / Unterstützung bei Verdienstausfall durch eine Quarantäneanordnung

Bei Existenzbedrohenden finanziellen Notlagen aufgrund des Einnahmeausfalls nehmen Sie bitte Kontakt zum Job-Center auf unter:

03644/531-242 (Altkreis Apolda)

03643/451-2940 (Altkreis Weimar)

Bei einer behördlich angeordneten Quarantäne bzw. eine Quarantäne auf Grund einer Allgemeinverfügung wenden Sie sich bzw. Ihr Arbeitgeber für einen evtl. Anspruch auf Entschädigung an das Thüringer Landesverwaltungsamt, Referat 500 - Gesundheitswesen, Jorge- Semprün-Platz 4 in 99423 Weimar.

 

 

Weiter Informationen

Weiter Informationen finden Sie auf der Seite des Robert-Koch-Instituts unter dem Link: www.rki.de/covid-19

Eine Übersicht zu häufig gestellten Fragen zu COVID-19 finden Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter dem Link:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

 

Bei weiteren dringenden Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer: 03644-540912 zur Verfügung.


Entschädigung/Unterstützung bei Verdienstausfall durch eine Quarantäneanordnung